Besuch auf dem Christkindlmarkt – Wie barrierefrei ist der Markt auf dem Marienplatz wirklich?
von Jasper Gaude

In dem Buch wird die Geschichte von vier Jugendlichen mit Behinderung erzählt. Diese steigen aus den staatlichen Strukturen der DDR aus. Sie nutzen ihre Pflege- und Rentenansprüche, um sich ein eigenständiges Leben davon zu finanzieren. Sie leben in einem Haus, das von der evangelischen Kirche zur Verfügung gestellt wird.
Einer der Pfleger hat einen Mord begangen und versteckt sich deshalb in der WG vor der Polizei. Die Polizei meidet das von der Evangelischen Kirche zur Verfügung gestellte Gelände.
Aufgrund der Meidung des Geländes durch die Polizei, fanden sich dort sehr unterschiedliche Menschen zusammen. Unter anderem wohnten die Mitglieder einer Band namens Mischpoke mit im Haus, deren Schicksal bald untrennbar mit dem der WG verknüpft sein sollte.
Am Anfang war wenig Geld da. Das ändert sich durch Spenden der Evangelischen Kirche aus dem Westen sehr schnell. Die vier Jugendlichen finden heraus, dass sie aufgrund ihrer Behinderung aus- und wieder einreisen dürfen. Diese Tatsache nutzen sie für ihre Zwecke.
Meines Wissens war Behinderung zu Zeiten der DDR sehr herausfordernd. Dass es überhaupt möglich ist so zu leben, besonders zur damaligen Zeit, hat mich beim Lesen fasziniert. Ich empfehle das Buch weiter, weil es ein sehr interessantes und spannendes Buch ist.
Titel: Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung
Autor: Karsten Krampitz
Verlag: Verbrecher Verlag, Berlin
Erscheinungsjahr: 2024
ISBN: 978-3-96054-469-2
Umfang: ca. 280 Seiten
Genre: Roman / Zeitgeschichtliche Literatur / DDR-Literatur